Seit frühester Kindheit habe ich mein Herz an den Mops verloren. Neben aktiven Hundespaziergängen mit kleinen Agility oder Dogdancing Einheiten steht die liebevolle, dennoch konsequente Hundeerziehung auf meinem Tagesplan.
Ich musste jedoch im alltäglichen Leben leider oft mit ansehen, wie kurzatmig und hechelnd, teils stark übergewichtig und oft ohne erkennbare Nase der Mops sein Dasein fristen muss. Auch Gelenkprobleme und oftmals erhebliche Beeinträchtigungen im gesamten Skelettapparat gehören leider beim Mops zu den gängigen Schwachpunkten. Dies war für mich der Grund, dass ich mich nie durchringen konnte ein solches Tier anzuschaffen, da ich diese Art der Zucht nie unterstützen wollte. Durch die hervorragende Aufklärungsarbeit einiger Menschen und durch viele Gespräche mit soliden und seriösen Züchtern, wurde ich ungefähr vor drei Jahren auf andere, solide Zuchtmöglichkeiten aufmerksam. Hier steht nicht die finanzielle Einnahmequelle sondern, die Liebe zur Rasse im Vordergrund.
Ein gesundes, glückliches und agiles Hundeleben sollen oberste Gebote sein. Nach vielen Gesprächen und Überlegungen bin ich in meinem Vorhaben bestärkt worden, diese Art der Zucht zum Wohl der Rasse Mops zu unterstützen.
Mein Mann und ich besuchten an einem Samstag eine Züchterin und entdeckten dort unsere Molly. Es war Liebe auf den ersten Blick. Nach einigen Besuchen und Gesprächen - konnte unser erstes, freiatmendes, mopsfideles Mops-Mädchen dann am 02.10.2009 bei uns einziehen. Unsere Else, die ebenfalls ein gesunder Kobold ist, kam dann am 20.10.2009 dazu. Denn da wo ein beiger Sportmops wohnt, zieht schnell auch ein Schwarzer gerne ein. Es hat sich gelohnt zu warten, genau zu suchen und die Zuchtumstände, sowie die Elterntiere zu überprüfen. Unsere Mädels haben sich nun hervorragend entwickelt, sind sportlich und zugleich verschmust und erfreuen uns täglich durch dieses bezaubernde Wesen.
Beide Damen sind durch zwei unabhängige Tierärzte auf diverse Krankheiten untersucht worden. Patella, HD,ED, Herz Kreislauf etc. Alles Untersuchungen, die für mich von erheblicher Bedeutung sind, um überhaupt je mal an Zucht zu denken, denn die Verantwortung die wir Menschen haben, wenn man ein Tier bewusst züchtet ist imens und dieser stelle ich mich. Ich stolz und glücklich, dass beide Mädels hervorragende Ergebnisse erzielen konnten.
Was unterscheidet den Züchter denn sonst noch vom Vermehrer ???? Bewusst nenne ich hier keine Zuchtverbände, da es jeder für sich selbst herausfinden muss, wem man vertraut und wo man sich gut beraten fühlt.
Der Grundstein für die Umsetzung meines Kindheitstraums eine solide, artgerechte Hobby- Mopszucht aufzubauen, ist vielleicht nun gelegt. Ich freue mich gemeinsam mit meiner Familie, dass wir einen Beitrag zur gesunden Zucht und Erhalt der Rasse Mops leisten können. Mein Mann und meine Töchter unterstützen mich hier in allen Belangen zu 100 %, so dass das Vorhaben ein wenig Aufklärung zu betreiben und die Kobolde auch in Ihren Herzen einen Platz einnehmen werden, sicher gelingen kann.
Der Mops und ich